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Fehlstellungen und Rückenschmerzen: Warum Beckenschiefstand, Skoliose und Hohlkreuz oft nicht die Ursache sind

Von Marco Powersen | Rückenschmerz-Spezialist in Schleswig | Fehlstellungen | Beckenschiefstand | McGill-Methodik

Das Missverständnis bei „Fehlstellungen“

Du hast eine sogenannte Fehlstellung – vielleicht einen Beckenschiefstand, eine Skoliose oder ein Hohlkreuz – und leidest unter Rückenschmerzen? Dann hat dir wahrscheinlich schon jemand gesagt, dass genau diese Fehlstellung die Ursache für deine Schmerzen sei. Ich erkläre dir in diesem Artikel, was diese „Fehlstellungen“ tatsächlich bedeuten, wie sie entstehen und was du wirklich dagegen tun kannst. So musst du nicht länger daran verzweifeln und kannst anfangen, dein schmerzfreies Leben zurückzuerobern.

Das grundlegende Problem beginnt schon beim Begriff selbst: „Fehlstellung“ enthält bereits eine Wertung. Das Wort suggeriert, dass etwas nicht richtig ist – dass dein Körper nicht der Norm entspricht. Wenn du mit Rückenschmerzen zum Orthopäden gehst, untersucht dieser, ob deine Beinlängen unterschiedlich sind, ob du im Stand mehr Gewicht auf eine Seite verlagerst, ob du ein stärker ausgeprägtes Hohlkreuz hast oder ob deine Wirbelsäule eine Verdrehung oder Neigung aufweist, die man als Skoliose bezeichnet.

Da du mit Schmerzen kommst, sucht der Arzt nach Abweichungen von der Norm – nach etwas, das „schief“ steht oder „fehl“ platziert ist. Natürlich findet er etwas und verbindet dann die beiden Punkte: Du hast Schmerzen und eine „Fehlstellung“, also muss ein Zusammenhang bestehen. Genau in dieser Annahme steckt häufig der Fehler.

Die Wahrheit über körperliche Asymmetrien

Sogenannte „Fehlstellungen“ oder Schiefstände sind in Wirklichkeit die Norm. Dein Körper ist niemals vollkommen symmetrisch. Nichts ist perfekt gerade, wenn man die linke und rechte Körperhälfte miteinander vergleicht.

Diese Asymmetrien entstehen durch dein ganz individuelles Bewegungsverhalten. Dein Körper ist extrem anpassungsfähig – und genau das ist seine größte Stärke. Überlege einmal, wie unterschiedlich sich Menschen in verschiedenen Bereichen entwickeln können: Ein Yogameister kann seine Füße hinter die Ohren klemmen, ein Kraftsportler ist vielleicht weniger beweglich, kann aber mehrere Hundert Kilogramm heben, ein Leistungstaucher kann fünf Minuten die Luft anhalten, und ein Marathonläufer ist sehr schlank, aber extrem ausdauernd.

Wie kann es sein, dass der menschliche Körper sich in so viele verschiedene, oft entgegengesetzte Richtungen entwickeln kann? Ganz einfach: Er passt sich an die Belastungen an, denen du ihn aussetzt. Und genau dieses Prinzip gilt auch für dein alltägliches Bewegungsverhalten – es formt deinen Körper und kann zu Asymmetrien führen, die aber zunächst einmal wertfrei sind.

Wie entstehen körperliche Asymmetrien?

Deutliche Beispiele findest du bei Sportarten mit einseitiger Belastung wie Tennis, Golf oder Armdrücken – Aktivitäten, bei denen eine wiederkehrende Bewegung vorrangig mit nur einer Körperseite ausgeführt wird. Wenn eine Seite deines Körpers mehr Arbeit verrichtet als die andere, passt sich dein Körper entsprechend an und entwickelt unterschiedliche Spannungsverhältnisse in der Muskulatur. Diese Spannungsverhältnisse können dazu führen, dass sich dein Becken etwas schief stellt – und das ist zunächst völlig in Ordnung. Es ist der Versuch deines Körpers, sich an dein natürliches Bewegungsverhalten anzupassen.

Ein Beispiel aus dem Alltag: Wenn du als Mutter über ein bis zwei Jahre dein Kind vorwiegend auf derselben Seite getragen hast, stellst du vielleicht fest, dass eine Schulter höher gezogen ist als die andere. Das entsteht durch das ständige Tragen und die leicht hochgezogene Schulterhaltung. Dein Körper passt sich an diese Belastung an, indem die gesamte Muskulatur auf dieser Seite – vor allem im Nackenbereich – stärker angesteuert wird. Sie gerät unter eine erhöhte Spannung, die Fachleute als Hypertension bezeichnen: ein ständiges Signal an die Muskulatur, Spannung zu halten. Dadurch wird die Schulter etwas hochgezogen. Das ist eine positive Anpassung deines Körpers an die immer wiederkehrende Belastung – damit du sie zukünftig besser bewältigen kannst.

Asymmetrien im Alltag – warum jeder Mensch „schief“ ist

Jeder Mensch hat ein individuelles Bewegungsverhalten, an das sein Körper angepasst ist. Du bist Rechts- oder Linkshänder und führst entsprechend viele Tätigkeiten vorrangig mit derselben Hand aus. Als Fußballer hast du ein Standbein und ein Schussbein, als Tennisspieler eine dominante Schlaghand. Wenn du etwas vom Boden aufhebst oder eine Treppe hinaufsteigst, wirst du die erste Stufe wahrscheinlich immer mit derselben Seite nehmen. Und wenn du einen Ausfallschritt machst, setzt du vermutlich immer denselben Fuß nach vorne.

Basierend auf diesen Gewohnheiten passt sich dein Körper an, und die Spannungsverhältnisse in der Muskulatur verändern sich. Wenn du dann zum Orthopäden gehst, bist du natürlich leicht „schief“, weil du an dein individuelles Bewegungsverhalten angepasst bist. Der Orthopäde stellt dann fest, dass das ein Problem sei – und genau darin liegt der Fehler in der Annahme.

Deine Wirbelsäule ist so einzigartig wie dein Fingerabdruck

Jeder menschliche Körper ist etwas anders angepasst an sein Bewegungsverhalten und natürlich auch von Natur aus verschieden. Du kannst dir deine Wirbelsäule wie eine Art Fingerabdruck vorstellen – nicht jeder Mensch hat gleich stark ausgeprägte Kurven oder Wölbungen.

Die Form der Wirbelsäule ist auch von der Herkunft abhängig: So haben asiatische Menschen in der Regel einen von Natur aus flacher ausgeprägten Rücken, während mitteleuropäische Menschen eher eine stärker ausgeprägte Lordose aufweisen. Lordose ist der Fachbegriff für die natürliche Vorwärtskrümmung der Lendenwirbelsäule – das, was umgangssprachlich als „Hohlkreuz“ bezeichnet wird. Du hast eventuell einfach genetisch bedingt eine stärker ausgeprägte Wölbung in der Lendenwirbelsäule, und das ist völlig in Ordnung.

Was bedeuten „Fehlstellungen“ wirklich für deine Gesundheit?

In den allermeisten Fällen bedeuten diese sogenannten „Fehlstellungen“ nichts Negatives für dich. Sie sind wertfrei zu betrachten. Nur weil du anatomisch leicht „schief“ bist – was normal ist – heißt das nicht, dass ein Zusammenhang zu deinen Rückenschmerzen besteht.

Rückenschmerzen entstehen durch immer wiederkehrende Körperhaltungen, Belastungen und Bewegungsmuster, die dein Gewebe reizen. Stell dir vor, du biegst einen Draht immer wieder an derselben Stelle hin und her – irgendwann bricht er. Ähnlich verhält es sich mit den passiven Strukturen an deiner Wirbelsäule: Bandscheiben, Bänder und Gelenke werden durch bestimmte Bewegungsgewohnheiten chronisch überlastet.

Dieses Prinzip kennen wir auch aus der Wissenschaft im Zusammenhang mit MRT-Befunden bei Rückenschmerzen: Es gibt eine Vielzahl an Studien, die zeigen, dass Menschen mit strukturellen Veränderungen an der Wirbelsäule – Arthrose, Bandscheibenvorfälle, Wirbelkanalverengungen – trotzdem absolut beschwerdefrei sein können. Die Veränderungen auf dem MRT-Bild verursachen in diesen Fällen keine Symptome. Umgekehrt bedeutet das auch: Nicht jede sichtbare Abweichung steht im Zusammenhang mit deinen Schmerzen.

Nur bei extremen Fehlstellungen – wenn du einen Beckenschiefstand oder einen Beinlängenunterschied von mehreren Zentimetern (etwa 3 cm oder mehr) hast – kann es sein, dass diese Schiefstellung mitverantwortlich für die Entwicklung deiner Schmerzen ist. Im Normalfall ist der „Fehlstand“ jedoch nicht ursächlich für deine Rückenschmerzen und muss entsprechend gar nicht therapiert werden.

Beckenschiefstand: Warum er meist nicht die Hauptursache für Rückenschmerzen ist

Du kennst die typische Situation wahrscheinlich: Du gehst zum Orthopäden, hast Rückenschmerzen, und es wird ein Beckenschiefstand von 1 bis 2 cm festgestellt. Der Orthopäde meint direkt, dass dies die Ursache deiner Schmerzen sein muss. Du bekommst Einlagen verschrieben, trägst sie brav – doch dein Problem wird nicht wirklich besser.

Die Ursache für einen Beckenschiefstand liegt in den meisten Fällen im eigenen Bewegungsverhalten. Als Rechtshänder machst du rund 90 Prozent aller Alltagstätigkeiten mit der rechten Hand. Auch im Unterkörper hast du eine dominante Seite: Du steigst immer mit demselben Fuß zuerst die Treppe hinauf, machst den Ausfallschritt immer mit demselben Bein und trägst dein Körpergewicht bevorzugt auf einer Seite.

Basierend auf diesem Bewegungsverhalten passt sich dein Körper an. Du hast eine Seite, die mehr Arbeit verrichtet als die andere. Durch diesen Unterschied entstehen verschiedene Spannungsverhältnisse in der Muskulatur – die dominante Seite hat in der Regel einen höheren Muskeltonus. Das bedeutet, die Muskeln werden stärker vom Nervensystem angesteuert und stehen mehr unter Spannung. Durch diese unterschiedlichen Spannungsverhältnisse entsteht dann im Becken ein Schiefstand.

Nicht jede Asymmetrie ist ein Problem

Der Fehler liegt in der Annahme, dass diese Anpassung deines Körpers – ein völlig natürlicher und notwendiger Prozess – schlecht ist. Dein Körper meint es grundlegend gut: Er passt sich an deine Bewegungen an, um genau diese Tätigkeiten besser bewältigen zu können.

Wir Menschen denken oft in Symmetrien: Wenn links und rechts nicht gleich ist, muss es doch schlecht sein. Aber so funktioniert die Natur nicht. In deinem Körper sind die allerwenigsten Dinge perfekt symmetrisch – und das müssen sie auch gar nicht sein.

Dasselbe Prinzip, das wir bei MRT-Befunden kennen, trifft auch auf den Beckenschiefstand zu: Du hast eine Abweichung von der Norm und Rückenschmerzen, und automatisch wird die Behauptung aufgestellt, es müsse ein Zusammenhang bestehen. Genau in dieser Annahme steckt der Fehler.

Muss der Beckenschiefstand überhaupt korrigiert werden?

In den allermeisten Fällen lautet die Antwort: Nein. Wenn du versuchst, den Beckenschiefstand auszugleichen – etwa indem du Einlagen trägst oder verkrampft dein Bewegungsverhalten änderst – kann es sein, dass du ein gut funktionierendes System gezielt störst. Nach dem Prinzip „Never change a running system“ ist dein Körper extrem gut darin, sich an dein Bewegungsverhalten anzupassen.

Rückenschmerzen sind in der Regel ein multifaktorielles Problem. Viele mögliche Ursachen können in der Gesamtheit dazu führen, dass sich deine Symptome äußern. Es kann durchaus sinnvoll sein, am Beckenschiefstand aktiv etwas zu tun, wenn deine Schiefstellung stark ausgeprägt ist. In den allermeisten Fällen ist der Beckenschiefstand aber nicht die Hauptursache für deine Schmerzen.

Die Lösung – wenn überhaupt nötig

Die allermeisten Menschen brauchen keine Lösung für ihren Beckenschiefstand, weil er schlicht kein Problem ist. In den wenigen Fällen, in denen er tatsächlich Symptome verursacht, hilft es allerdings nicht, einfach zum Chiropraktiker zu gehen oder sich Einlagen verschreiben zu lassen. Denn wenn du dein Bewegungsverhalten nicht änderst – wodurch der Schiefstand ja entsteht – wirst du keine nachhaltige Lösung bekommen.

Du kannst nur mit Hilfe einer aktiven Therapie nachhaltig am Problem arbeiten. Das bedeutet: am Bewegungsverhalten arbeiten und mit den richtigen Übungen dafür sorgen, dass die Spannungsverhältnisse in den Muskeln ausgeglichen werden. Genau das bekommst du im Gesundheitssystem in der Regel nicht geboten – dort erhältst du passive Therapien, die am Symptom arbeiten, aber nicht an der Ursache.

Die effektivste Methode, Schiefstände im Becken auszugleichen – sofern dies überhaupt notwendig ist – ist die gezielte Veränderung der Spannungsverhältnisse in der Rumpfmuskulatur. Konkret bedeutet das: Stabilitätsübungen für den Rumpf, die die hüftbeugende und hüftstreckende Muskulatur mit einbinden. Unterstützend dazu kannst du mit Dehnübungen arbeiten, allerdings mit Vorsicht: Dehnübungen beheben nicht nachhaltig die Ursache. Und wenn du Ischiasschmerzen hast, können Dehnübungen sogar dazu führen, dass du den Ischiasnerv noch stärker irritierst.

Was du wirklich brauchst: Individuelle Diagnostik statt pauschaler Diagnosen

Wenn du dich in den vorangehenden Punkten wiedererkannt hast, dann verstehst du jetzt, warum die bisherigen Ansätze bei dir nicht funktioniert haben. Die gute Nachricht: Es liegt nicht an dir. Es liegt an der fehlenden Individualität und der mangelnden Ursachenforschung.

Rückenschmerzen entstehen fast immer durch dein Bewegungsverhalten – durch Gewohnheiten in deinen Bewegungsmustern und deiner Körperhaltung, die sich oft über Jahre entwickelt haben. Diese immer wiederkehrenden Bewegungen überlasten die passiven Strukturen an deiner Wirbelsäule. Schmerzen sind nicht zufällig. Sie sind abhängig von ganz bestimmten Haltungs-, Bewegungs- und Belastungsmustern. Genau diese Muster gilt es herauszufinden.

Die Bewegungsanalyse: Dein erster Schritt

Um herauszufinden, was genau die Ursache für deine Schmerzen ist, braucht es eine ausführliche Bewegungsanalyse. In meiner dreistündigen Bewegungsanalyse lösen wir gemeinsam das Rätsel deiner Rückenschmerzen. Wir starten mit einer ausführlichen Anamnese – deiner gesamten Schmerzgeschichte. Dann folgt die eigentliche Bewegungsdiagnostik mit gezielten Provokationstests: Das sind Übungen, die deine Symptome gezielt auslösen oder lindern. So identifizieren wir die spezifischen Muster, die für deine Schmerzen verantwortlich sind.

Drei Stunden – eine Zeitspanne, die dir im normalen Gesundheitssystem niemand für eine individuelle Untersuchung bieten kann. Doch diese Zeit ist nötig, denn jeder Rückenschmerzpatient ist ein Rätsel, ein Puzzle, das es zu lösen gilt. In einem 10-Minuten-Termin löst du kein Rätsel.

Wenn du einen Beckenschiefstand hast, der tatsächlich behandlungsbedürftig ist, brauchst du keine Einlagen, sondern Übungen, die die Ursache des Beckenschiefstands beheben – nicht solche, die nur das Symptom maskieren. Die Bewegungsanalyse zeigt dir genau, wo das Problem liegt und was du konkret tun kannst.

Für komplexere Fälle: Der R.E.S.E.T.-Ansatz

Manchmal reicht die reine Bewegungstherapie allein nicht aus – besonders bei chronischen oder wiederkehrenden Schmerzen. Rückenschmerzen entstehen auf mehreren Ebenen: Bewegung, Stressregulation, Stoffwechsel und Psyche beeinflussen sich gegenseitig und können den Schmerz aufrechterhalten. Genau hier setzt die Rückenreparaturtherapie mit dem ganzheitlichen R.E.S.E.T.-Ansatz an.

R.E.S.E.T. steht für ein 5-Säulen-Konzept: Regenerative Therapien, Ernährungsmedizinische Intervention, Stressregulation, Energetische Transformation und kontinuierliches Tracking. In einer 6-monatigen Intensivbetreuung adressieren wir nicht nur deine Bewegung, sondern auch Ernährung, Schlaf, Stressmanagement und weitere Faktoren, die deine Schmerzfreiheit beeinflussen.

Der Unterschied zu dem, was du aus dem Gesundheitssystem kennst, ist fundamental: Wo das Gesundheitssystem Symptome behandelt, therapiere ich Ursachen. Die Bewegungsanalyse ist dabei die Diagnostik – sie löst dein Schmerzpuzzle. Der R.E.S.E.T.-Ansatz ist die Therapie – er adressiert alle Ebenen, auf denen Rückenschmerzen entstehen und aufrechterhalten werden.

Zusammenfassung: Was du über Fehlstellungen wissen musst

„Fehlstellungen“ wie Beckenschiefstand, Skoliose und Hohlkreuz sind in den allermeisten Fällen natürliche Anpassungen deines Körpers an dein individuelles Bewegungsverhalten. Sie sind wertfrei zu betrachten und in der Regel nicht die Ursache deiner Rückenschmerzen. Dein Körper ist niemals perfekt symmetrisch – und das muss er auch nicht sein.

Einlagen, Chiropraktik und andere passive Maßnahmen behandeln nur Symptome, nicht die Ursache. Wenn überhaupt eine Korrektur nötig ist, führt der Weg über aktive Therapie: über die richtige Veränderung deines Bewegungsverhaltens und gezielte Stabilitätsübungen für den Rumpf.

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Rechtlicher Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Aufklärung und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Die beschriebenen Erfahrungen und Beobachtungen basieren auf individuellen Fällen und können nicht auf jeden Einzelfall übertragen werden. Bei akuten oder schweren Beschwerden konsultiere bitte einen Arzt.

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